HAUT

Bernadette

Bernadette Soubirous, mit bürgerlichem Namen Marie-Bernade Soubirous, am 07.01.1844 in Lourdes geboren und am 16.04.1879 in Nevers gestorben, ist eine französische, katholische Heilige.

Als älteste Tochter einer Müllerfamilie, die die Erfindung der Dampfmühle in bittere Armut stürzt, kommt Bernadette Soubirous im Januar 1858 zum Hospiz von Lourdes, das von den Charité-Schwestern von Nevers geleitet wird, um dort Lesen und Schreiben zu lernen und damit die Erstkommunion vorzubereiten.

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Im Februar 1858 erscheint ihr, als sie mit zwei anderen Mädchen Holz sammeln war, die Jungfrau Maria in einer Nische des Felsens Massabielle in der Nähe von Lourdes.

Zwischen Februar und Juli 1858 erscheint sie ihr insgesamt achtzehn mal.

Damit beauftragt, die Nachricht der Jungfrau Maria zu verbreiten und nicht, dieser Glauben zu schenken, hält Bernadette allen Anschuldigungen ihrer Zeitgenossen stand.

Im Juli 1866 will sie ihr Leben voll und ganz der Religion widmen und tritt dem Kloster der Charité-Schwestern von Nevers in Saint-Gildard bei, dem Mutterhaus der Kongregation.

Dort führt sie ein demütiges und zurückgezogenes Leben. Obwohl sie immer kränker wird, führt sie mit Hingabe alle Aufgaben, die ihr zugetragen werden, aus. Am 16.04.1879 stirbt Bernadette.

Am 14.06.1925 wird sie selig- und am 08.12.1933 heiliggesprochen.

Ihr unversehrter Körper liegt seit 1925 in einem Schrein aus Glas und Bronze in der Kapelle.

Jedes Jahr kommen aus der ganzen Welt tausende Pilger und Besucher nach Nevers, um die Nachricht von Bernadette zu vernehmen.

Nevers gehört zum Verein „Villes Sanctuaires“ („Zufluchtsstädte“) in Frankreich, dessen Ziel es ist, den Empfang von Touristen und Pilgern zu verbessern.  Offizielle Website der „Villes Sanctuaires“.

Neben Nevers gehören noch weitere Städte diesem Verein an:

ArsChartresCotignac,  La SaletteLe Mont Saint-MichelLe Puy-en-VelayLisieuxLourdesParay-Le-MonialRocamadour

Saint Maximin et la Sainte BaumeSainte-Anne d'AurayThierenbachVézelay